An Bord der Syltfähre: Urlaubsfeeling ab der ersten Minute
Wer schon oft nach Sylt gefahren ist, weiß: Die Anreise ist ein Teil des Urlaubsgefühls. Klar, man könnte mit dem Autozug über den Hindenburgdamm fahren oder man wählt den Seeweg und startet entspannt mit der Syltfähre. Mit einem Fischbrötchen in der Hand und frischer Nordseebrise in der Nase geht es von Havneby direkt nach List – ich nehme dich mal mit an Bord und verrate dir wertvolle Tipps!
Los geht’s in Havneby
Los geht's in Havneby, ganz im Süden der dänischen Insel Rømø, nur ein paar Kilometer hinter der deutschen Grenze. Allein die Anfahrt über den Autodamm ist schon ein kleines Highlight: Rechts und links die Nordsee und der Wind pustet einem bei geöffnetem Fenster die Haare ins Gesicht – ich liebe diesen Moment schon vor der Überfahrt.
Am Fährterminal angekommen, läuft alles super unkompliziert. Wenn du dein Ticket online gebucht hast, dann erwartet man dich quasi schon. Und dein Platz ist auch reserviert – kostenlos versteht sich – und schon geht’s aufs Schiff. Das Ein- und Ausfahren ist kinderleicht: Vorwärts rauf und später wieder vorwärts runter, egal ob mit Auto, Camper oder Motorrad.
An Bord: Urlaub ab der ersten Minute
Kaum an Bord, spüre ich sofort dieses besondere Urlaubsgefühl. Am liebsten setze ich mich direkt in einen Strandkorb auf Deck, genieße die frische Nordseeluft und snacke ein Fischbrötchen von GOSCH. Wenn es stürmisch und regnerisch ist, bleibe ich im Bord-Restaurant mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten – auch hier liegt der Duft von frischem Fischbrötchen in der Luft, und das macht sofort Lust auf Meer.
Es gibt übrigens noch einen kleinen Bordshop mit Parfums, Naschkram, Zeitschriften und Tabak, das während der Fahrt öffnet. Im Restaurant bekommst du nicht nur GOSCH-Klassiker, sondern auch jede Menge andere Speisen und Getränke. Man kann also gemütlich stöbern, einen Kaffee trinken oder einfach die Aussicht genießen.
„Wuff-Faktor“: Mit dem Vierbeiner an Bord
Was ich besonders toll finde: Auch eure Fellnasen dürfen kostenlos mitreisen! Eure Hunde können sich hier während der Überfahrt die Pfoten vertreten. Sie dürfen mit aufs Außendeck und sogar in die markierten Bereiche des Bordrestaurants. Überall stehen Wassernäpfe bereit – echtes Hundeglück also.
Mein Highlight: Ein Blick auf die Brücke
Für mich das absolute Highlight: Ich durfte auf die Brücke zum Kapitän! Unglaublich spannend! Tausende Knöpfe, Schalter und Bildschirme, dazu ein Rundumblick über die Nordsee und der vorbeiziehenden Insellandschaft. Ich durfte kurz Mäuschen spielen und sogar mit dem Kapitän quatschen – ein Erlebnis, das ich nicht so schnell vergesse.
Vorbei am Lister Ellenbogen
Die Überfahrt ist einfach richtig schön anzusehen. Besonders gern schaue ich, wenn wir am Lister Ellenbogen vorbeifahren – dieser Ausblick gehört für mich zu Sylt einfach dazu. Danach dauert es nicht mehr lange, bis man in List ankommt und die Insel erreicht. In nur 40 Minuten von Havneby nach Sylt – schneller und entspannter kann Urlaub kaum starten.
Praktische Infos für die Sylt-Fähre
- Fähren: SyltExpress & RömöExpress
- Abfahrt: Havneby auf Rømø → List auf Sylt
- Überfahrten pro Tag: bis zu 32
- Dauer: ca. 40 Minuten
- Reservierung: kostenlos online möglich, mit Auto, Camper, Motorrad oder Fahrrad
- Essen & Trinken: Klassiker von GOSCH, Snacks, Getränke und Kaffee im Restaurant an Bord
- Barrierefreiheit: Es gibt Fahrstühle von den Autodecks direkt nach oben in den Salon.
- Elektroautos: Auf der SyltExpress gibt es sogar Ladestationen.
- Extras: Bordshop, Kinderecke, bequeme Sitzmöglichkeiten, Strandkörbe an Deck
- Besonderheit: Mitnahmegarantie auch bei Windstärken und großen Fahrzeugen
Mein Fazit
Die Syltfähre ist nicht nur ein Transportmittel, sondern ein echtes kleines Urlaubserlebnis. Ob Wind, Regen oder Sonnenschein – schon auf der Überfahrt spürt man den Start in den Urlaub. Für mich ist es jedes Mal ein besonderes Highlight, und ich kann es nur jedem empfehlen, der nach Sylt fährt: Lasst den Urlaub schon auf der Fähre beginnen – mit Fischbrötchen, frischer Nordseeluft und ein bisschen Kapitäns-Feeling.
Welche Anreisemöglichkeit nach Sylt magst du am liebsten?













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